Auszüge aus dem Beitrag "Die Brandenburger Delegierten in Köln" erschienen im Brandenburgischen Ärzteblatt Ausgabe 06/2003
Elke Köhler, Vizepräsidentin der
LÄKB,
Hausärztin (Fachärztin für Allgemeinmedizin)
aus Jüterbog, zum 15. Mal Delegierte:
Wir haben eine beeindruckende Eröffnungsveranstaltung
in der Kölner Philharmonie erlebt,
bei der Professor Hoppe mit seiner ausgewogenen,
geschliffen formulierten Rede
den inhaltlichen Glanzpunkt setzte und einmal
mehr uns alle spüren ließ, wie wichtig er
für die deutsche Ärzteschaft ist.
Ein Genuss
war auch die Dankesrede von Prof. Dr. Hellmuth
Mehnert, einem der drei Paracelsus-
Preisträger dieses Jahres, der auf humorvolle
Weise auf die aktuelle Gesundheitspolitik
in unserem Lande einging.
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Dr. Sigmar Scheerer, Facharzt für Allgemeinmedizin
und psychotherapeutische Medizin,
Landarzt seit 33 Jahren in Heinersdorf, zum
3. Mal Delegierter:
Konstruktive Vorschläge der Ärzteschaft,
z. B. von der KBV-Vertreterversammlung,
wurden bisher nicht in den Entwurf des
Gesundheitsministeriums aufgenommen.
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die endgültige Klärung der Zweigliedrigkeit
in der Inneren Medizin und der hausärztlichen
Inneren Medizin durch die Einführung
des Facharztes für Innere - und Allgemeinmedizin
einerseits sowie den Facharzt für Innere
Medizin und Spezialgebiet, den spezialisierten
Internisten, andererseits. Ich halte das für
eine gute Konstruktion. Der Erstgenannte ist
spezialisiert auf die ambulante Arbeit mit internistischer
Grundbetreuung.
Als Allgemeinmediziner schicke ich meine Patienten
schon lange nicht mehr zu einem Allgemeininternisten,
sondern zu einem Spezialisten.
Dieser Beschluss von Köln ist von Bedeutung
für die nächsten zehn Jahre. Wir werden
dann in Krankenhäusern keine allgemein internistischen
Stationen mehr haben.
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ist nun die Verwirrung in den
"Psych- Fächern" beendet. Die psychiatrische Medizin
und Psychotherapie auf der einen Seite
und die psychosomatische Medizin und Psychotherapie
auf der anderen sind zwei Paar Schuh', die in der Behandlung seelisch Kranker
benötigt werden.
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Dr. Manfred Kalz, Facharzt für Kinderheilkunde
und Jugendmedizin in Neuruppin,
zum 8. Mal Delegierter:
Mit der Verabschiedung der Musterweiterbildungsordnung
hat der Ärztetag ein bemerkenswertes
Signal gesetzt und gut die Weichen
für den Nachwuchs gestellt. Es wurde höchste Zeit, dass die alte Weiterbildungsordnung,
die in einigen Punkten zu kompliziert
und kaum noch erfüllbar war, endlich abgelöst
wurde. Dass vielleicht dabei noch nicht
alles bis ins letzte Detail gelungen ist, halte ich
für normal. Aber das große Ganze ist es auf
jeden Fall.
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