Sieben Monate lang wurden unter dem Titel "Arkadien" in der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) eine Auswahl ihrer Werkgruppen ausgestellt.
In zahlreichen Museen und Sammlungen in Europa und den
USA ist Sigrid Noack mit ihren Malereien, Collagen oder
Tafelbildern vertreten. Die Präsentation in der brandenburgischen
Kammer liegt ihr besonders am Herzen: "Es
gibt in unserer Region nicht viele Möglichkeiten, Kunst zu
betrachten. Die Ausstellung kann vielleicht eine Brücke
zum Kunstverständnis schaffen und Anregungen geben."
Mit "Arkadien" präsentierte
die Künstlerin den brandenburgischen Ärzten einen
Teil ihrer Sammlungen - darunter auch bekannte
Werke wie "Sonne über Rom" oder "Antiker Ort".
Arkadien - Was verbirgt sich hinter dem Titel?
"Arkadien" soll eine Verbindung oder Erinnerung an vergangene schöne Zeiten darstellen, die man vielleicht beim Sommerurlaub in fremden Ländern erfahren hat. Der Name, ausgehend von der griechischen Landschaft, wird als Sinnbild für alles Schöne verwendet. Heute wird damit vor allem der Mittelmeerraum, etwas Exotisches assoziiert. Arkadien ist immer da, wo man meistens nicht ist.
Idyllische Landschaften und Eindrücke aus dem mediterranen Raum sind es so auch vor allem, die in der Ausstellung von etwa 30 Werken gezeigt wurden.
Vita: Sigrid Noack
Die Künstlerin Sigrid Noack wurde
1947 in Guben geboren, lebt heute
in Guben und Dresden. Nachdem sie
eine Buchhändlerlehre abgeschlossen
hat, studierte sie an der Hochschule
für Bildende Künste Dresden bei Herbert Kunze und Gerhard Kettner.
1992 erlangte Sie ihr Diplom im Fach Wandmalerei.
Von 1977 bis 1979 war sie Meisterschülerin an der Akademie
der Künste zu Berlin bei Prof. Lea Grundig und Jürgen von Woyski.
Seit 1997 präsentiert das Land Brandenburg Arbeiten Sigrid Noacks im "German House" bei den Vereinten Nationen in New York.
Inspirationen
für ihre Werkgruppen wie "Sonne",
"Gaunerzinken" oder "Antike" erhält
Sigrid Noack durch ihre Bibliophilie,
Reisen und ihre Zusammenarbeit mit
Schriftstellern und Musikern.