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Hinweise zur Konstanzprüfung nach DIN V 6868 Teil 12

Hinweise zur Konstanzprüfung an Bilddokumentationssytemen (BDS)

Die DIN V 6868 Teil 12 ist eine Vornorm, die der Öffentlichkeit zur Prüfung und Stellungnahme vorliegt. Die endgültige Fassung kann somit von dieser Vornorm abweichen.

Die DIN V 6868 Teil 12 gibt ein Verfahren an, mit dessen Hilfe die Konstanz maßgebender Kenngrößen von Bilddokumentationssystemen geprüft werden kann. Sie gilt für alle Bilddokumentationssysteme, die Bildinformationen auf Dokumentationsfilm in Form von Grauwerten wiedergeben. Sie umfassen Video- sowie Laserkameras wie sie an bilderzeugenden medizinischen Diagnostikgeräten verwendet werden.

Voraussetzung

Voraussetzung für die Durchführung der Konstanzprüfung ist eine abgeschlossene Abnahmeprüfung nach DIN 6868 Teil 56. Innerhalb dieser werden die Basisdaten für die anschließenden Konstanzprüfungen festgelegt. Die benötigten Prüfmittel für die Konstanzprüfung sind ein Thermometer für die Prüfung der Temperatur der Filmverarbeitung sowie ein Densitometer, wie es die DIN 6868 Teil 2 in ihrer neusten Fassung vom Juli 1996 fordert. Ein Sensitometer ist nicht notwendig, da für diese Prüfung eine Testbild, entweder direkt aus dem BDS oder aus der Diagnostikeinrichtung, verwendet wird. Die bei der Abnahmeprüfung festgelegten Basisdaten sind drei bei verschiedenen Belichtungswerten ermittelte Stufen eines Testbildes. Diese Belichtungswerte sollen nachfolgende opt. Dichten erzeugen.

D1 = 0,4 ± 0,1;  D2 = 1,2 ± 0,2 und D3 = 2,0 ± 0,2

Wöchentlich ist ein Testbild anzufertigen und die bei der Abnahmeprüfung festgelegten Stufen sind mit dem Densitometer auszumessen. Bei Vergleich der Konstanzprüfungswerte mit den Basisdaten dürfen die Konstanzprüfungswerte folgende Toleranzen nicht überschreiten:

D1 + 0,1 ; D2 ± 0,2 ; D3 ± 0,25

Die Werte der Konstanzprüfung werden in Diagrammform in ein Prüfprotokoll eingetragen. Zu diesen Werten gehört auch die Entwicklertemperatur. Die Diagrammform bietet sich aus dem Grunde an, dass sie einen Aufschluss über eventuelle tendenziöse Veränderungen geben kann. Sollten die Toleranzen überschritten werden, sind die verursachenden Mängel durch weitere Messungen zu suchen und abzustellen.