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Junger Wind in LÄKB

„Ausschuss für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung“ vertritt Interessen des medizinischen Nachwuchses

In Brandenburg sind derzeit 2.000 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung tätig. Insbesondere zu Beginn der ärztlichen Tätigkeit beschäftigen sie ähnliche Fragen: „Welche Weiterbildung mache ich? Wo finde ich eine geeignete Weiterbildungsstelle? Was kann ich unternehmen, wenn ich mit meiner Weiterbildung nicht zufrieden bin?“ Die Funktion und Aufgabe der Landesärztekammer ist dabei insbesondere jüngeren Kolleginnen und Kollegen zu Beginn ihrer Tätigkeit oft noch unklar.

Um Fragen zur Weiterbildung in Zukunft leichter beantworten zu können und die jungen Kollegen stärker in der Kammerarbeit zu repräsentieren und einzubinden, wurde bei der letzten Kammerversammlung die Konstitution eines Ausschusses für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschlossen. In den Ausschuss können nur Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung gewählt werden. Er ist der erste seiner Art in Brandenburg und einer der ersten in Deutschland.

Die Mitglieder des Ausschusses sind motiviert und wenn sich Probleme oder Schwierigkeiten in der Weiterbildung ergeben sollten, freuen sie sich über persönliche Berichte. Auch Ideen für Verbesserungen sind immer willkommen. Der Ausschuss soll weiterhin auch eine Vermittlerrolle bei Problemen mit den Weiterbildern oder der Landesärztekammer einnehmen. Junge Kolleginnen und Kollegen können sich direkt an die Mitglieder des Ausschusses wenden – und dabei ggf. anonym bleiben.

 

Die Mitglieder des Ausschusses

Antonia Stahl
kommissarische Vorsitzende des Ausschusses

Antonia Stahl, Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin, im 5. Weiterbildungsjahr, zurzeit beschäftigt in der Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam,

Standpunkt:
„Wie so viele junge Kolleginnen und Kollegen wusste ich am Anfang nicht, was die Ärztekammer für eine genaue Funktion hat. Erst nach und nach ist mir klar geworden, wie viele Entscheidungen, die gerade für junge Kollegen unmittelbare Auswirkungen haben, in der Kammerversammlung getroffen werden. Die Berufspolitik stellt jetzt die Weichen, wie in den kommenden Jahren und Jahrzehnten unsere Arbeit aussehen wird. Umso wichtiger ist es mir, dass meine Generation an diesen Entscheidungen beteiligt wird. Dafür setze ich mich ein.“

Schwerpunkt: ambulante Weiter- und Ausbildung, Probleme mit dem ambulanten Weiterbilder und Niederlassungsvorbereitung

Sandra Blumenthal

Sandra Blumenthal, Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin, im 4. Weiterbildungsjahr. Aktuell in der allgemeinmedizinischen Praxis Dr. Musche- Ambrosius in Potsdam-Babelsberg.

Standpunkt:
„Ärztliche Selbstverwaltung bedeutet, unseren Beruf aktiv mitgestalten zu dürfen. Ich freue mich darauf, die Interessen des medizinischen Nachwuchses in die Gremienarbeit der Landesärztekammer einbringen zu dürfen. Mit dem neugebildeten Ausschuss präsentiert sich Brandenburg als innovatives Weiterbildungsland. Je attraktiver wir Weiterbildung gestalten, desto weniger Sorgen müssen wir uns um den Nachwuchsmangel machen. Gut strukturierte, hochwertige Weiterbildung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Weiterbildung liegen mir persönlich besonders am Herzen.“

Schwerpunkt: Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Weiterbildung; Teilzeit

Alwyn Ombaka Kombaka

Alwyn Ombaka Kombaka, Arzt in Weiterbildung Innere Medizin, im 6. Weiterbildungsjahr, zurzeit im Johanniter- Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen tätig.

Standpunkt:
„Der klinische Alltag fordert eine kompetente ärztliche Weiterbildung, was wiederum optimale, zeitgerechte und konstruktive Rahmenbedingungen voraussetzt. Mit der Berufung des Ausschusses ist eine Plattform entstanden, wo unter anderem kritische berufspolitische Themen aktiv beleuchtet und synergistisch Lösungsansätze für die Problembereiche in der Weiterbildung erarbeitet werden können. Umso mehr freue ich mich, dabei mitzuwirken”.

Schwerpunkt: Problembereiche im stationären Bereich – nicht chirurgische Fächer

Stefan Sturm

Stefan Sturm, Arzt in Weiterbildung Allgemeinchirurgie. Aktuell in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Krankenhaus Märkisch- Oderland in Strausberg.

Standpunkt:
„Kontakt zur Ärztekammer bedeutete früher für mich meist, Entscheidungen mitgeteilt zu bekommen. Dass wir als Ärztinnen und Ärzte die Grundlagen für diese Entscheidungen selbst aktiv schaffen, ist für mich die Motivation zur berufspolitischen Betätigung. Dabei möchte ich insbesondere die Kolleginnen und Kollegen unterstützen und mich für ihre Belange einsetzen, die neu in der Klinik begonnen haben, oft in einem anderen Medizinsystem ausgebildet wurden und sich in die hiesige Aus- und Weiterbildung erst einarbeiten müssen.”

Schwerpunkt: Aus- und Weiterbildung in der Klinik