Systemprüfung fehlgeschlagen!
Diese Website verwendet JavaScript.
In Ihrem Browser ist dies nicht aktiviert.
Oder es kam zu einem Fehler in der Verarbeitung.
In diesem Fall aktualisieren Sie ihren Browser, um die Seite neu zu laden.

Verleihung 2011

Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg für Dr. Reinhold Schrambke

Präsident Dr. Udo Wolter würdigte den Mediziner Dr. Reinhold Schrambke im Rahmen der Kammerversammlung für seine Verdienste um die brandenburgische Ärzteschaft und verlieh ihm im Beisein von Gesundheitsministerin Anita Tack die Ehrennadel der Landesärztekammer.

Verleihung Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg an Dr. med. Reinhold Schrambke

Die Verleihung erfolgte auf Beschluss des Vorstandes der Landesärztekammer Brandenburg, in Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement für die Ärzteschaft in Brandenburg. Mit der Verleihung der Ehrennadel wurde in würdiger Form eine Urkunde überreicht. Im Anschluss der Verleihung schrieb sich Dr. med. Reinhold Schrambke in das Ehrenbuch der Landesärztekammer Brandenburg ein.

Die vom Präsidenten, Dr. med. Udo Wolter, zu Ehren Herrn Dr. med. Reinhold Schrambke vorgetragene Laudatio hatte folgenden Wortlaut.

Sie, lieber Kollege Schrambke, haben sich bereits früh für eine Tätigkeit als Hausarzt entschieden. Nach Abschluss einer Lehre als Augenoptiker und Erlangung der Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg haben Sie in Leipzig Medizin studiert.

Nach der Approbation als Arzt 1969 und Promotion zum Dr. med. mit dem Thema „Präseniler Katarakt” begannen Sie die Facharztausbildung nicht zum Augenarzt, sondern zum Facharzt für Allgemeinmedizin, die Sie 1974 erfolgreich abschlossen. Etappen in Ihrer beruflichen Laufbahn waren Tätigkeiten in der Allgemeinarztpraxis Basdorf, als Leiter des Land- und Lehrambulatoriums Groß-Schönebeck, bis Sie kurz nach der Wende die eigene Niederlassung am 30.12.1990 in Groß-Schönebeck anstrebten und bis heute inne haben.

Bereits zu DDR-Zeiten haben Sie Ihr Fachgebiet - die Allgemeinmedizin - mitgestaltet und gefördert. Sie hatten einen Lehrauftrag an der Bezirksakademie Gesundheitswesen Leipzig, waren Sekretär der Gesellschaft für Allgemeinmedizin im Bezirk Frankfurt/Oder. In den Jahren 1986-1990 haben Sie 8 Veröffentlichungen und 145 Vortragsmanuskripte zu Themen der Allgemeinmedizin erarbeitet.

Nach der Wende blieben Sie, lieber Kollege Schrambke, Ihrem Fachgebiet treu. Seit 1991 bis heute sind Sie Mitglied des Prüfungsausschusses Allgemeinmedizin der Landesärztekammer Brandenburg. Sie erhielten die Weiterbildungsbefugnis für Ihr Fachgebiet und bildeten junge Kolleginnen und Kollegen weiter.

Sie wurden Gutachter und Kursleiter für Allgemeinmedizin der Landesärztekammer Brandenburg und sind seit 2004 stellvertretender Vorsitzender der Akademie für ärztliche Fortbildung.
Hier haben Sie vielfältige Aufgaben absolviert, aber ich glaube, worauf Sie besonders stolz sind und Ihre Kolleginnen und Kollegen Allgemeinmediziner auch, war die Planung, Organisation und Durchführung der Hausarztforen, die im Frühjahr und als Wiederholung im Herbst in Neuruppin stattfinden. 2011 haben wir das 6. Hausarztforum erlebt und das 7. für das nächste Jahr ist in Arbeit.

Eine weitere wichtige Säule ist die Arbeit für die Etablierung der Palliativmedizin in Brandenburg. Sie sind Gründungsmitglied der Akademie für Palliative Care und Mitglied des Kuratoriums, außerdem sind Sie Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Akademie für Palliative Care Brandenburg.

Sie sind Kammerversammlungsdelegierter seit 2008 und Mitglied der Vertreterversammlung der KVBB. Sie sind selbstverständlich auch dabei, als sich ein eigenständiger Hausärzteverband Brandenburg e.V. 2011 gründet.
Sie sind sowohl in der Landesärztekammer Brandenburg aktiv im Ausschuss Weiterbildung, als Initiator der Weiterbildungstage Allgemeinmedizin und in der Akademie für ärztliche Fortbildung als auch in der KVBB im beratenden Fachausschuss Hausärzte.

Lieber Kollege Schrambke, die Landesärztekammer Brandenburg ist Ihnen aufrichtig zu Dank verpflichtet für Ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Ärzteschaft in Brandenburg.

Cottbus, den 26.11.2011
Vorstand der Landesärztekammer Brandenburg
Der Präsident