Eine solche Darstellung werde der Realität des deutschen Gesundheitswesens nicht gerecht und verkehre die tatsächlichen Verhältnisse.
„Ärztinnen und Ärzte sind keine Nutznießer des Gesundheitssystems. Sie sind gemeinsam mit den medizinischen und nichtmedizinischen Beschäftigten ein wesentlicher Teil dieses Versorgungssystems. Sie stellen täglich die Versorgung der Bevölkerung sicher, tragen Verantwortung für ihre Patientinnen und Patienten und arbeiten unter zunehmendem wirtschaftlichem, bürokratischem und personellem Druck.“, erklärt der Präsident der Landesärztekammer.
Besonders kritisch sieht der Ärztekammerpräsident die zunehmende Verlagerung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben auf die gesetzliche Krankenversicherung.
Als einzigen Nutznießer der geplanten Veränderungen sieht König den Bundesminister für Finanzen. Der Bund spart sich Ausgaben, die eigentlich aus dem Bundeshaushalt getragen werden müssten, und die gesetzlich Versicherten übernehmen die Rechnung.