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Positive Entwicklung bei den MFA-Azubis setzt sich fort

Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) genießt bei jungen Menschen in Brandenburg weiterhin eine stetig wachsende Beliebtheit. Dies teilt jetzt die Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) mit. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Zahl der in Ausbildung befindlichen MFA weiter auf derzeit 532. Hinzu kommen 21 betriebliche Einzelumschüler.

Schon seit 2019 verzeichnet die Landesärztekammer durchgehend steigende Ausbildungszahlen im MFA-Bereich, insgesamt ein Plus von knapp 30 Prozent. 2023 wurden 212 Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Aufgrund der wachsenden Azubi-Zahlen wurde am Oberstufenzentren J. Just in Potsdam bereits vor drei Jahren das Angebot an MFA-Klassen ausgebaut. Deutlichen Zuwachs an MFA-Auszubildenden verzeichnet aktuell auch das OSZ K. Wachsmann in Frankfurt (Oder). Zusätzlich wurde zum Schuljahr 2023/24 am Oberstufenzentrum A. Flakowski in Brandenburg a. d. H. nach langjähriger Unterbrechung wieder eine MFA-Fachklasse eingerichtet.

Der Präsident Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz führt die positive Entwicklung im MFA-Bereich neben der gestiegenen Ausbildungsbereitschaft in den Praxen unter anderem auch auf die verstärkten Kampagnen zurück, mit denen die Körperschaften der Brandenburgischen Ärztinnen und Ärzte über den Beruf informieren. So wirbt die LÄKB seit 2019 gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg unter dem Motto „Ich bin perfekt!“ bei jungen Menschen dafür, diesen Beruf zu ergreifen.

Dies reiche jedoch trotzdem noch nicht aus, um den großen Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Arztpraxen zu decken, der auch durch eine hohe Abwanderung nach Beendigung der Ausbildung entstehe, erklärte der Brandenburgische Kammerpräsident.

Schulz appelliert an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, noch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Zudem sei auch die Politik gefordert, den Beruf weiter zu fördern. „Gut ausgebildetes Personal ist unverzichtbar. Die Ausbildung und Umschulung muss hierbei Vorrang vor dem Quereinstieg haben“, sagt Schulz.

Mehr Informationen über den MFA-Beruf sowie einen Test zur persönlichen Eignung können Interessierte im Internet unter www.ich-bin-perfekt.de finden.

Pressekontakt

Kirsten Ohlwein
Öffentlichkeitsarbeit